imagining future coexistence
Anmeldung per Email
dramaturgy & choreography as aesthetic and social practices
Wie können wir Praktiken und Werkzeuge entwickeln, die uns bei der Vorstellung eines zukünftigen Zusammenlebens helfen, ein Zusammenleben, das sich im Noch-Nicht und im Zukünftigen entfaltet? Und wie können wir dabei über einen ableistischen Ansatz, der stets ein zu verwirklichendes Können voraussetzt, hinausgehen?
Unser Projekt zur Entwicklung alternativer choreografischer und dramaturgischer Formate fragt nach einer Position, die eine Vielstimmigkeit im Umgang mit dem Unbekannten und dem Marginalisierten ermöglicht. Es sucht nach anderen Wegen des Weltbezugs und stellt Relationalitäten, die sich als problematisch und toxisch darstellen, in Frage.
In der Abschlussveranstaltung unseres Forschungsprojekts wollen wir diese Fragen in drei Abschnitten diskutieren:
„Das Unmögliche praktizieren“ befasst sich mit den verwobenen Praktiken von künstlerisch geführten NGOs und zivilgesellschaftlichen Organisationen in ehemals sozialistischen Ländern, „Das Unbehagen an der Dramaturgie“ fragt nach den gegenseitigen Abhängigkeiten von Institutionen, Infrastrukturen und ‚indisziplinären‘ Ansätzen, und das dritte Panel ist ethnographischen Verfahren gewidmet, die Veränderungen im Umgang mit Wissensformen generieren und in Formaten auftauchen, die sich mit der kritischen Funktion von fiktionalen Ansätzen beschäftigen.
Anmeldung: per Email an f.hartge@fu-berlin.de
PROGRAMM
Donnerstag, 07.09.2023
13:00 — Ankunft
13:30 — Begrüßung und Einführung von Kirsten Maar und Mila Pavićević
15:00 — Practicing the impossible: Practices, formats and methodologies from Eastern Europe, mit Una Bauer (Zagreb) und Sergiu Matis (Berlin)
15:45 — Tee- und Kaffeepause
16:15 — Le Salon, mit Silke Bake (Berlin), Jule Flierl (Berlin), Jacopo Lanteri (Berlin) und Andrea Niederbuchner (Berlin)
18:00 — Drag and Dramaturgy, mit Olympia Bukkakis (Berlin) und Gast
19:00 — Aperitif
